Wenn’s kühler wird

WARUM PORT?

Ruby, Tawny, Rosé, White, Vintage. Englische Händler haben den Port erfunden. Und die Oberschicht auf der Insel hat sich in nasskalten Wintern schon im 18. Jahrhundert damit aufgewärmt. Bestellen Sie einen Port und gehen Sie auf Entdeckungsreise.

Portwein-Geschichten

Köstliches aus dem Kloster

Ende des 17. Jahrhunderts hatten die Briten immer mehr Lust auf Wein. Französischer Rebensaft war kein Thema, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern waren schlecht. In Portugal wurden die Briten fündig. Sie sollen in einem Kloster den «Priest Port» entdeckt haben. Denn damals waren wohl nur Mönche in der Lage, trinkfähigen und lagerbaren Wein herzustellen.

Port
Notes

Taylor’s tawny 10 years
In der Nase süss-aromatisch, erinnert mit Noten von eingelegten Pflaumen, Honig und vielen Kräutern beinahe an Kräuterlikör – und mit Vanille, Zimt, Nelken und Koriander auch an Weihnachten. Auf der Zunge finden sich die Aromen des Bouquets wieder, dicht und traumhaft ausgewogen, durchzogen von fruchtiger Säure, nussig und sehr lang im Finale.

Taylor’s tawny 20 years
Karamellbraune Farbe, intensive und komplexe Aromatik von Karamelbonbon, getrockneten Feigen und Melasse, am Gaumen saftig süss, mit grosser Konzentration und sehr langem Abgang.

Fonseca White
Eine spannende Komposition aus reifen Früchten, holzigen Röstnoten und einem Hauch Honig. Dieser Port ist weich, hat einen vollen Körper und einen langen Abgang.

Fonseca LBV unfiltered 2011
Im Glas tiefdunkles Purpurrot und einladend duftend. Intensive Aromen von dunklen Beeren, Dörrobst, Schokolade und Lakritz, ergänzt von orientalischen Gewürzen. Üppig und komplex, mit samtigen Tanninen. Ein Port, der mit immer neuen Aromaschichten überrascht.